Vorstandswahl 2017

Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und acht weiteren Vorstandsmitgliedern. Zu den Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder aus dem Verein bestellt werden. Die Aufgliederung nach Listen spiegelt die unterschiedlichen Interessensschwerpunkte der Mitglieder wider. Eine danach relative Verteilung der Vorstandssitze wird durch die Wahl nach folgenden separaten Listen gewährleistet:

  • niedergelassener Bereich,
  • (nicht universitäres) Krankenhaus,
  • Universitätsklinikum,
  • GISG,
  • DACED,
  • Patientenvertreter,
  • UKSH Kiel.

Der auf der DACED-Jahrestagung gewählte Vorsitzende der DACED erhält einen Vorstandssitz qua Amt. Jede Liste darf maximal zwei Vorstände stellen. Gewählt sind Mitglieder, die in den Listen jeweils die meisten Stimmen erhalten haben. Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme pro Liste. Jeder Wahlkandidat kann maximal auf einer Liste gewählt werden.

 

 

Kandidaten nach Listen

Stand: 22.08.2017

Niedergelassener Bereich

PD Dr. med. Bernd Bokemeyer
Gtl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/Bernd Bokemeyer.jpgastroenterologische Gemeinschaftspraxis Minden I Minden
 
PD Dr. med. Bernd Bokemeyer ist seit 1988 als Gastroenterologe in Minden in einer gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis niedergelassen. Schon früh erfolgte eine Spezialisierung auf das Gebiet der Behandlung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Hieraus folgten auch weitergehende Tätigkeiten im Hinblick auf die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen und die Durchführung von CED-Studien.
Seit 2001 ist PD Dr. med. Bokemeyer bng-Fachgruppenkoordinator-CED und darüber hinaus ist er seit 2004 im Vorstand des Kompetenznetz Darmerkrankungen durchgehend tätig. Hier hat er sich insbesondere um die Organisation der Fortbildungsveranstaltung des Kompetenznetz bemüht und zusätzlich große Datensammlungen zu CED-Patienten initiiert (BioCrohn- und BioColitis-Register). Von 2010 bis 2012 sowie seit 2015 ist PD Dr. med. Bokemeyer 1. Vorsitzender des Kompetenznetz. PD Dr. med. Bokemeyer möchte sich erneut um die Wahl zum Vorstand des Kompetenznetzbewerben, um so auch weiterhin gestaltend im Kompetenznetz und im gesamten Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen in Deutschland tätig sein zu können, um einerseits die CED-Forschung zu fördern und anderseits auch die Patientenversorgung der CED-Patienten weiter verbessern zu können.
 
 
tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/Tecker.jpg
 
Georg Tecker
Praxis für Psychotherapie und Gesundheitsförderung I Hamburg und Damme
 
Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
-Initiator des Kompetenznetzwerks Psychotherapie bei Darmerkrankungen seit 2014
-Anstellung am Asklepios Westklinikum Hamburg seit 1990
-Selbständig in eigener Praxis seit 1992 in Hamburg und Damme/ Niedersachsen
-Selbst seit 50 Jahren von CED betroffen, seit 25 Jahren ohne akuten Schub
-aktuelles Forschungsvorhaben zur Bauchhypnose
-Autor verschiedener Bücher zu CED
-Mitglied im Beirat der DCCV
-Editor Bauchredner 4.2016 zum Thema „Psychotherapie bei Darmerkrankungen“
 
Mein Ziel ist, die Versorgung von betroffenen Menschen zu verbessern, biopsychosoziale Ansätze zur Erforschung und Behandlung von (Menschen mit) chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zu fördern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Fortbildung im Kompetenznetz Darmerkrankungen anzuregen und zu unterstützen.

universitäres Krankenhaus / Universität

tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/Atreya Porträt.jpg
 
Prof. Dr. med. Raya Atreya
Universitätsklinikum Erlangen I Erlangen 
Text folgt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/baumgart.jpg
 
Prof. Dr. med. Daniel C. Baumgart
Charité-Campus Virchow Klinikum I Berlin
 
Prof. Dr. med. Daniel C. Baumgart, MBA FACP FRCP (Lon) AGAF hat in Berlin, Basel und Würzburg Medizin studiert. Seine klinische und wissenschaftliche Ausbildung erhielt er als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), im International Faculty Development Program an der University of Pennsylvania, Philadelphia, PA, Georgetown University, Washington, DC, Lombardi Cancer Center, National Institutes of Health (NIH), Bethesda, MD, Inova Fairfax Hospital, Fairfax, VA, USA und Virginia Hospital Center, Arlington, VA, US Public Health Service und Veterans Affairs Medical Center, Washington, DC sowie der Charité. Neben der deutschen Approbation als Arzt verfügt er auch über eine uneingeschränkte Berufslizenz in den USA und war Visiting Professor der Yale University, New Haven, CT und Harvard University, Boston, MA und aktuell der Peking University, Beijing, China. Prof. Baumgart ist geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen, leitet das interdisziplinäre Forschungs- und Behandlungszentrum für entzündliche Darmerkrankungen am Campus Virchow Klinikum der Charité und ist gewählter Fellow des Berliner Institutes für Gesundheitsforschung (BIH). In seiner Sprechstunde betreut er mit seinem Team mehrere tausend Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa und anderen immunologischen Erkrankungen des Verdauungstraktes. Sein Forschungslabor konzentriert sich auf die Erforschung der Interaktion des humanen Mikrobioms mit dem Immunsystem und speziell der Immunbiologie dendritischer Zellen für die Pathogenese chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Sein klinischer Interessenschwerpunkt liegt in der Entwicklung und Erprobung neuer diagnostischer und therapeutischer Strategien für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa einschließlich neuer Methoden für die optische Detektion zur Visualisierung von Inflammation, Mukosaschädigung und epithelialer Restitution sowie bildgeführter Intervention. Als Vorreiter der Digitalisierung interessiert er sich für evidenzbasierte Medizin und die wissenschaftliche Applikation von Computern und Kommunikationstechnologie, Systemmedizin mit Integration klinischer und wissenschaftlicher Daten, mathematische Modellierung von Erkrankungen und Big Data mit dem ultimativen Ziel, personalisierte Präzisionsmedizin ans Krankenbett zu bringen. Er ist Principal Investigator von mehr als 180 multizentrischen klinischen Studien und seit mehr als zehn Jahren Mitherausgeber führender Fachzeitschriften wie The Lancet, Gut und Inflammatory Bowel Diseases. Prof. Baumgart war Sekretär der World Gastroenterology Organization IBD Task Force, ist Mitglied der Cochrane IBD Special Interest Group, der Deutschen Arbeitsgemeinschaft chronisch entzündliche Darmerkrankungen (DACED) in der DGVS, des Kompentenznetz Darmerkrankungen sowie zahlreicher nationaler und internationaler Expertengremien und Leitliniengruppen. Seine wissenschaftliche Arbeit wird kontinuierlich von zahlreichen nationalen und internationalen Organisationen gefördert. Der wissenschaftliche Nachwuchs liegt ihm am Herzen und sein von der Volkswagen-Stiftung mit dem „Offen für Außergewöhnliches“-Programm ausgezeichnetes und gefördertes, innovatives Konzept zur integriert-strukturierten klinisch-wissenschaftlichen Ausbildung von Ärzten wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Wissenschaftsrat (WR) als nationales Musterprogramm für die Hochschulmedizin definiert. Mit seiner Kandidatur für den Vorstand des Kompetenznetz Darmerkrankungen möchte er sich weiter intensiv für nationale Themen bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wie z.B. die Abbildung im DRG System, aber auch die Vernetzung in internationalen Forschungsprojekten und Initiativen einsetzen.
 
 

nicht universitäres Krankenhaus

 
tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/Herrlinger.jpg
 
Prof. Dr. med. Klaus Herrlinger
Asklepios Klinik Nord-Heidberg I Hamburg
 
-1996-2001 Arzt im Praktikum und Assistenzarzt in der Medizinischen Klinik der Medizinischen Universität Lübeck
-2001-2006 Assistenzarzt Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart (Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie)
-2006-2011 Oberarzt am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart
-seit 7/2011 Chefarzt Innere Medizin I, Asklepios Klinik Heidberg, Hamburg
(Allgemeine Innere Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Onkologie, Infektiologie und Diabetologie)
-2003 Facharzt für Innere Medizin
-2004 Forschungsaufenthalt an der Universität Oxford (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Derek Jewell)
-2005 Diabetologe (DDG) / Diploma of Tropical Medicine and Hygiene (DTMH), Liverpool / Habilitation an der Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg i.B.
-2007 Facharzt für Gastroenterologie / Infektiologe (DGI)
-2010 apl Professur an der Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg i.B.
-2005-2017 Mitglied und Leiter/Co-Leiter der Sektion Diagnostik diverser DGVS-Konsensuskonferenzen für den Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa
 
Prof. Herrlinger bewirbt sich, weil das Kompetenznetz exzellente Möglichkeiten bietet, wissenschaftliche Ergebnisse auf breiter Basis in den klinischen Alltag zu transportieren. Die (auch kritische) Bewertung neuer Studienergebnisse und die anschließende Integration neuer diagnostischer wie auch therapeutischer Optionen in die bestehenden Diagnostik- und Therapiealgorithmen ist eine wichtige Aufgabe in der gastroenterologischen Fortbildungslandschaft, für die er sich auch im Rahmen des Kompetenznetzes gerne zur Verfügung stellen möchte.
 
 
 
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Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik
Klinikum Lüneburg I Lüneburg
 
-Studium der Humanmedizin in Köln und Münster
-Promotion am Institut für Immunologie Uni Münster, anschließend Facharztweiterbildung am Uniklinikum Münster. Habilitation 1998, anschließend zweijähriger Forschungsaufenthalt an der Emory University in Atlanta. Universitätsprofessur für Experimentelle Gastroenterologie und Innere Medizin ab 2004 am UK Münster. Seit 2007 Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie am Klinikum Lüneburg, dort Etablierung eines überregionalen CED-Zentrums im stationären und ambulanten Sektor mit einem Schwerpunkt in der klinischen Forschung.
-Wissenschaftliche Beschäftigung mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen mit Grundlagen wissenschaftlichen Fragestellungen seit mehr als 20 Jahren (zahlreiche Originalpublikationen – PubMed ca. 140 und Lehrbuchartikel > 30). -Seit 2011 Nationaler Repräsentant der ECCO für Deutschland. Mitglied des ECCO Educational Committee, hier insbesondere Aktivitäten bei der Etablierung von Imaging Workshops und der Entwicklung von Curricula für die Ausbildung im Darmultraschall. Mitglied zahlreicher CED-Leitlinienkonferenz, zuletzt Koordinator der Colitis ulcerosa-Leitlinie. Mitglied des Vorstandes des Kompetenznetzes Darmerkrankungen seit 2014, dort Etablierung der „AG Bildgebung“.
-Gründe für die erneute Bewerbung in den Vorstand des Kompetenznetz Darmerkrankungen und Ziele:
Vertretung der Interessen der nicht-universitären Krankenhäuser in Bezug auf Forschung, Ausbildung sowie Versorgung der CED-Patienten und bessere Vernetzung der unterschiedlichen Versorgungsarme. Effektivere Vernetzung mit der ECCO, unter anderem in Bezug auf Ausbildungsmodelle bei CED als auch bezüglich vereinheitlichter Leitlinienprogramme. Ausbau der zahlreichen bereits begonnenen Aktivitäten der AG Bildgebung des Kompetenznetzes im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie der Initiierung überregionaler klinischer Studien. 
 
 

GISG

tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/siegmund.jpgProf. Dr. med. Britta Siegmund
Charité – Universitätsmedizin Berlin, Med. Klinik m.S. Gastroenterologie, Infektiologie & Rheumatologie I Berlin
 
Professor Siegmund wurde 1971 geboren. Nach einem Studium der Medizin in München und Boston sowie einem Forschungsaufenthalt in Denver, USA, wurde sie Gastroenterologin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Sie erhielt zunächst eine Heisenberprofessur der DFG und 2013 eine Professur für Gastroenterologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Seit 2013 ist Professor Siegmund Direktorin der Medizinischen Klinik m.S. Gastroenterologie, Rheumatologie und Infektiologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Sie war von 2012-2015 Sprecherin des Sonderforschungsbereichs 633. Sie ist im Vorstand des Research Center for Immunoscience der Charité, stellvertretende Programmdirektorin des Charité Clinical Scientist Programms sowie Aufsichtsratmitglied des Berlin Institute of Health. Sie ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften und Advisory Boards. Sie ist aktuell Nationale Vertreterin der ECCO für Deutschland und Mitglied des Scientific Committee der ECCO. Sie ist Gründungsmitglied und aktuelles Mitglied des Sprechergremiums der German IBD Study Group (GISG).
Ihr Ziel ist es die GISG nicht nur national innerhalb des Kompetenznetz Darmerkrankungen, sondern vielmehr auch über Verbundprojekte europaweit zu vernetzen. Hier sind erste Schritte bereits erfolgt, so ist Deutschland teil der iCARE-Studie der französischen Studiengruppe GETAID, die europaweit 16.000 Patienten prospektiv erfassen wird, um das Risiko für Infektionen und Tumore unter einer Therapie mit TNF-Antikörpern zu erfassen.

DACED

tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/helwig.jpgPD Dr. med. Ulf Helwig
Internistische Praxengemeinschaft Oldenburg I Oldenburg
 
-geboren am 08.02.1971 in Esslingen
-Sept.1990 - März 1996: Medizinstudium an der Universität Hamburg
-April 1996 - April 1997: Praktisches Jahr an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
-April 1997: 3. Staatsexamen
-Juni 1997 - Nov.1998: A.i.P. an der Universitätskinderklinik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Leitung: Prof. J. Schaub
-Dez.1998 - Sept. 2000: Post Doc an der Universität von Bologna, Italien,
-Inflammatory Bowel Disease Study Group Leitung: Prof. M. Campieri
-Nov. 1999: Doktor der Medizin mit “magna cum laude”, Titel: “Die Rolle von pro- und anti-inflammatorischen Zytokinen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Experimentelle Untersuchung an mononukleären Zellen”
-Okt. 2000 – März 2007: Arzt an dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, 1. Medizinische Klinik, Leitung: Prof. U. R. Fölsch
-Mitarbeit in der Ambulanz für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen unter der Leitung von Prof. S. Schreiber.
-seit Dez. 2002: Mitarbeit an dem BMBF-Projekt „Nahrungsfette und Stoffwechsel“
-seit April 2007: Eigenständiger Gastroenterologe in Oldenburg
-April 2008: Habilitation: „Pro- und antibiotische Therapie der Pouchitis einer Ileum-Pouch-Anal-Anastomose bei Patienten mit einer Colitis ulcerosa“
-Seit 2007: Niederlassung als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
-Seit 2008: Privatdozent der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
-Seit 2009: Mitglied in der GISG
-Seit 2013: Mitglied im Sprechergremium der GISG
-Mitarbeit in mehreren Studien, Aufbau, Design und Durchführung sowie Organisation der GISG und Stellenwert im Kompetenznetz Darmerkrankungen
 
 
PD Dr. med. Jonas Mudter
Sana Kliniken Ostholstein | Eutin
Text folgt
 
 
Prof. Dr. med. Sebastian Zeißig
Universitätsklinikum Dresden I Dresden
Text folgt
 
 

UKSH Kiel

tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/schreiber.jpgProf. Dr. med. Stefan Schreiber
UKSH Kiel I Kiel
 
Professor Schreiber wurde 1962 geboren.  Nach einem Studium der Medizin in Hamburg und Forschungsaufenthalten in St. Louis und Philadelphia, USA, wurde er Gastroenterologe am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg. Er war zunächst Oberarzt am Universitätsklinikum Charité in Berlin und später Professor für Innere Medizin und Gastroenterologie an der Klinik für Allgemeine Innere Medizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Kiel.
Seit April 2009 ist Professor Schreiber Direktor der Klinik für Innere Medizin I mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie, Rheumatologie, Infektiologie, Endokrinologie, Adipositas, Ernährungs- und Altersmedizin am UKS-H, Campus Kiel sowie weiterhin Direktor des Instituts für Klinische Molekularbiologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).
Professor Schreiber ist Sprecher des Exzellenzclusters Schleswig-Holstein, „Inflammation at Interfaces“, Aufsichtsratsmitglied des Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie und Mitglied verschiedener „Scientific Advisory Boards“, z.B. des österreichischen Genomprojekts, einer Reihe von biotechnologisch ausgerichteten Firmen in Deutschland und Nordamerika und der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV). Er ist Mitglied zahlreicher Gesellschaften wie z.B. der American Gastroenterological Association, der European Society of Clinical Investigation, der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Prof. Schreiber ist im Editorial Board bzw. Editor verschiedener Fachzeitschriften seines wissenschaftlichen Gebietes (Gastroenterology, Journal of Molecular Medicine, International Journal of Colorectal Disease, Inflammatory Bowel Disease, Public Library of Science-Medicine).
Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie zeichnete ihn 1998 mit dem Martin-Gülzow-Preis der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten aus, 1996 wurde er Frerichs Preisträger der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Professor Schreiber ist Autor von mehr als 750 Originalarbeiten, die in wissenschaftlichen Zeitschriften wie Nature Genetics, Nature Medicine, New England Journal of Medicine, Nature Biotechnology, The Lancet, PNAS, PLOS Medicine, Journal of Immunology und Gastroenterology erschienen sind.
 
 

Patientenvertreter

tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/klippgen.jpgDr. med. Julie Klippgen
Praxis für ganzheitliche Medizin I Berlin
 
-Geb 4.12.1950 in Bremen
-Abitur 1971
-Studium der Humanmedizin 1972 bis 1979 in Freiburg und Hamburg
-Ärztliche Tätigkeit als praktische Ärztin und Ärztin für Naturheilverfahren seit 1980/ 1985 Privatärztliche ganzheitliche Praxis in Othmarschen seit 2010.
-Patientenberatung Deutsche ILCO und CED Hilfe
-Diagnose Colitis ulcerosa 1963 . Schwerer Verlauf mit vielen Krankenhausaufenthalten , Klassen- und Schulwechseln bis 1971 
-Operation mit totaler Colectomie und Rectumamputation 1969 mir Anlage einer Ileostomie .
-Genesung und Aufnahme des Studiums 
-1980 Anlage einer kontinenten Ileostomie von Prof. Kock ( Kock Pouch) in Göteborg . Heirat und Geburt von 4 Kindern zwischen 1981 und 1995
 
 
tl_files/Content Fotos/Portraets/Vorstandswahl 2017/sander.jpg
 
Dr. rer. nat. Cornelia Sander
DCCV e. V. I Berlin
 
Seit 2015 vertritt Cornelia Sander die Patienten im Vorstand des Kompetenznetzes. Als Referentin Wissenschaft der Patientenorganisation DCCV - mit 21.000 Mitgliedern-  bringt sie die Patientenperspektiven und -interessen bezüglich Versorgung und Forschung in die Anliegen des Kompetenznetzes Darmerkrankungen ein. Sie sitzt außerdem als Vertreterin der DCCV im GISG-Board. Außerhalb des Kompetenznetzes nimmt sie die Aufgabe als Patientenvertreterin unter anderem im Gemeinsamen Bundesausschuss, im Bereich CED bei internationalen Forschungsprojekten (PIBD-SETQualitiy- Finanzierung durch die EU) und in der Versorgungsforschung (MERCED –bedarfsgerechte Reha, Universität Lübeck) wahr.
Ihren Dr. rer.nat. erwarb sie - nach dem Staatsexamen in den Fächern Biologie und Englisch -, im Rahmen einer Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Freien Universität Berlin (Didaktik der Biologie). In einem interdisziplinären Forschungsvorhaben mit der Rheumatologie der Charité Berlin Mitte forschte sie zu „Vorstellungen von Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen zu Krankheitsprozessen und Therapiewirkungen“. Im Anschluss an ihre Promotion arbeitet sie drei Jahre für den Bundesverband der Patientenorganisation Deutsche Rheuma-Liga als Referentin für Forschung und wechselte dann 2014 zur DCCV e.V. nach Berlin.
In der DCCV betreut sie unter anderem die Forschungsförderung, die Unterstützung von Forschungsvorhaben und ist als Kontaktperson für die Zusammenarbeit mit den wissenschaftlich-medizinischen Beiräten der Patientenorganisation zuständig. Sie war als Mitglied der Arbeitsgruppe Morbus Crohn an der Erstellung der internationalen Patientenleitlinie MC der ECCO/EFCCA beteiligt und verantwortete die Koordination der Erstellung der aktuellen deutschen Patientenleitlinie für MC. Sie ist Mitglied im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. und im Netzwerk „Partizipative Gesundheitsforschung“.
Als Patientenvertreterin möchte sie auch zukünftig deren Perspektiven bezüglich Versorgung und Forschung im Kompetenznetz einbringen und bewirbt sich deshalb erneut um einen Sitz im Vorstand.